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Mitarbeiter können mit einem neuen, kostenlosen Übungsprogramm im Netz ihre Stressbelastung im Job analysieren. Darauf weist die Initiative Neue Qualität der Arbeit hin, die das E-Learning-Tool anbietet. Berufstätige beschäftigen sich mit Fragen wie: Welche Situationen im Job stressen mich? Wo finde ich Entlastung? Hinterher bekommen sie eine persönliche Auswertung sowie Handlungsempfehlungen, wie sie ihre Situation verbessern können.

Das Programm ist auf Deutsch und Englisch verfügbar und ohne Registrierung nutzbar. Es wurde im Rahmen des Projekts Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt (psyGA) entwickelt. Projektleiter von psyGA ist der BKK Dachverband, der die Interessen der Betriebskrankenkassen organisiert. Der Test ist im Internet zu finden unter dpaq.de/hwAsu.

Bisher nur wenig Verstöße gegen Mindestlohngesetz

Nach einem Bericht des Bundesfinanzministeriums haben Mitarbeiter des Zolls hinsichtlich der Einhaltung des Mindestlohngesetzes im ersten Halbjahr 2015 exakt 24 970 Firmen kontrolliert und nur in 146 Fällen Ermittlungen wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Gesetz eingeleitet. 134 Verfahren wurden wegen des Verdachts der Verletzung der Dokumentationspflichten ein geleitet.

Nach Urlaub: Jeder Dritte freut sich auf die Arbeit

Mancher kann das Ende der Ferien scheinbar gar nicht erwarten: Jeder Dritte (34 Prozent) freut sich nach dem Urlaub auf die Arbeit. Das hat eine GfK-Umfrage ergeben. Genauso viele (34 Prozent) haben dagegen große Schwierigkeiten, sich nach den Ferien bei der Arbeit wieder einzugewöhnen. Mehr als jeder Dritte (38 Prozent) hat dann so viel nachzuarbeiten, dass die Erholung schnell wieder weg ist. Drei von zehn (rund 31 Prozent) schlafen in der ersten Nacht vor der Rückkehr in den Job sehr unruhig.

Warum sich Personaler um Talente sorgen

Rund drei von vier Personalern (74 Prozent) haben Sorge, Topmitarbeiter an die Konkurrenz zu verlieren. Das hat eine Personaler-Umfrage des Marktforschungsinstituts Marketprobe ergeben. In der Folge denkt man in der Firma jedes dritten Personalers (38 Prozent) verstärkt über eine Änderung der Führungskultur nach, um Mitarbeiter stärker an sich zu binden. Im Betrieb jedes sechsten Personalers (16 Prozent) denkt man über einen Wechsel der Führungskultur aufgrund unternehmerischer Anforderungen nach. Als wichtig erachten Personaler eine offene und transparente Kommunikation sowie eine Einbindung der Mitarbeiter in die Entscheidungsfindung.

Rückenschulung im Betrieb: Vorgesetzte als Vorbild

Beim Thema gesundheitsbewusstes Arbeiten sollten Führungskräfte mit gutem Beispiel vorangehen. Gibt es im Betrieb Angebote wie Rückenschulungen oder Seminare zum Stressabbau, nehmen sie am besten daran teil. Denn das erhöht die Akzeptanz dieser Angebote in der Belegschaft deutlich. Darauf weist die Unfallkasse Rheinland-Pfalz hin.

Wichtig sei es, als Vorgesetzter die Mitarbeiter dazu anzuhalten, solche Maßnahmen wahrzunehmen. Gut ist ebenso, sich in der Abteilung einmal umzuhören und die Mitarbeiter zu fragen, wo der Schuh drückt. Das gibt Vorgesetzten einen genauen Eindruck davon, wo die Belastungen liegen und welche Angebote den Beschäftigten möglicherweise noch fehlen. Führungskräfte sollten sich auf jeden Fall klarmachen, dass sie für die Sicherheit und die Gesundheit ihres Teams mitverantwortlich sind. dpa/nd

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