Werbung

Direktor tritt zurück

MDR Thüringen

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Der Erfurter Landesfunkhausdirektor des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR), Werner Dieste, hat am Dienstag seinen Rücktritt erklärt. Nach Angaben der Tageszeitung »Thüringer Allgemeine« informierte der 58-Jährige seine Mitarbeiter, dass er das Amt zum Jahresende vorzeitig abgebe. Die kommissarische Leitung des Funkhauses soll Chefredakteur Matthias Gehler übernehmen. MDR-Sprecher Walter Kehr bestätigte den Vorgang, ohne sich jedoch zu Details zu äußern. Im Intranet des Senders wurde die Belegschaft informiert, Dieste habe am Montag MDR-Intendantin Karola Wille um die »einvernehmliche Aufhebung« des Arbeitsvertrages aus »gesundheitlichen Gründen« gebeten.

Dieste kam 1991 zum MDR. Seit 2001 war er Direktor des Funkhauses in Erfurt. Sein aktueller Vertrag wäre erst in einem Jahr ausgelaufen. Intendantin Wille würdigte ihn als »MDR-Mitarbeiter der ersten Stunde«. Sein Rückzug treffe den Sender inmitten der Turbulenzen um dessen umstrittene Strukturreform, hieß es in der »Thüringer Allgemeinen«.

Sowohl die Thüringer Landesregierung als auch eine breite Mehrheit des Landtages fürchteten durch die geplante Reform eine weitere Benachteiligung des Standortes Erfurt. Während in Sachsen und Sachsen-Anhalt mindestens zwölf Millionen Euro in Studiotechnik investiert und neue digitale Angebote entwickelt werden sollen, gehe Thüringen »so gut wie leer« aus.

Ärger gab es der Zeitung zufolge auch wegen der umstrittenen Zahlungen des MDR an private Ermittler. Seit 2011 habe der Sender rund 6,63 Millionen Euro für externe Berater ausgegeben, um interne Verfehlungen wie etwa die Kika-Affäre aufzuarbeiten. epd/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!