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Freunde der Sonne

Alexander Ludewig über den Trainerneuling Stefan Effenberg

  • Von Alexander Ludewig
  • Lesedauer: 2 Min.
Stefan Effenberg ist das gelungen, wonach sich ein Lothar Matthäus schon so lange sehnt: Er ist zurück im deutschen Profifußball - in Ostwestfalen, beim SC Paderborn in der zweiten Fußball-Bundesliga.

Stefan Effenberg ist das gelungen, wonach sich ein Lothar Matthäus schon so lange sehnt: Er ist zurück im deutschen Profifußball. Zweitligist Paderborn präsentierte den 47-Jährigen als neuen Trainer.
So weit, so sensationell. Auch Effe sagt Sätze wie Loddar: »Einen Stefan Effenberg kann man nicht zerbrechen ... Freunde der Sonne.« Das war früher, als die beiden noch Fußball spielten, und dabei öfter mal zusammengerasselt sind – egal ob sie das gleiche Trikot trugen oder Gegner waren. Platzhirsch oder Leithammel, es kann nur einen geben.

Nun gibt es also wieder einen Stefan Effenberg. Warum? Weil er 2012 seine Fußballlehrerlizenz erworben hat. Unter den Jahrgangsbesten war er nicht, dafür aber der Klassensprecher der 23 Trainerazubis. DFB-Chefausbilder Frank Wormuth erinnert sich an »die schnellste Wahl aller Zeiten«. Angeblich soll sich Effenberg einfach selbst bestimmt haben.

»Führungskompetenz« nennen sie das beim SC Paderborn. Neues Selbstbewusstsein erhoffen sie sich vom selbstbewussten Effenberg. Deshalb handelt der Klub anachronistisch und hat sich nicht für einen dieser modernen Fußballlehrer entschieden, sondern für einen Coach mit »einer Karriere als hochklassiger Spieler«.

Trainer war Effenberg noch nicht. Immerhin hat er zuletzt ernsthaft darüber nachgedacht, »als Cheftrainer zu arbeiten«. Die Chance hat er nun. Jetzt kann er sich beweisen – beim Erstligaabsteiger und aktuell Viertletzten der 2. Liga. Wie sagte ein Effenberg einst: »Die Situation ist aussichtslos, aber nicht kritisch.«

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