Werbung

Deutliches Votum

Olaf Standke zum Abkommen über Irans Atomprogramm

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Bei all der Aufregung um das Abstimmungsprozedere im US-amerikanischen Kongress war fast untergegangen, dass die umstrittene Vereinbarung über das iranische Atomprogramm auch noch in Teheran gebilligt werden musste.

Bei all der Aufregung um das Abstimmungsprozedere im US-amerikanischen Kongress war fast untergegangen, dass die umstrittene Vereinbarung über das iranische Atomprogramm auch noch in Teheran gebilligt werden musste. In Washington setzte sich schließlich Präsident Barack Obama durch. In der iranischen Hauptstadt hat nun am Dienstag auch das dortige Parlament das historische Abkommen endgültig und vollständig gebilligt - und das klarer, als nach dem heftigen Widerstand des konservativen Lagers zu erwarten war.

Nun kann der Vertrag am 18. Oktober offiziell in Kraft treten. Bis die damit auch verbindliche Aufhebung der lähmenden Wirtschaftssanktionen gegen Iran greift, wird allerdings noch etwas Zeit vergehen. Denn dafür muss das Placet der Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) vorliegen, die überprüft, ob Teheran die Auflagen für seine Nuklearprojekte tatsächlich umsetzt. So verpflichtet man sich zu tief greifenden Einschnitten bei der Urananreicherung und akzeptiert weitreichende Kontrollen. Vor allem der Zugang ausländischer Inspekteure zu militärischen Anlagen sorgt bei den Kritikern für Bauchgrimmen. Sie haben jetzt zumindest durchgesetzt, dass die Kontrolle vom Nationalen Sicherheitsrat genehmigt werden muss. Das letzte Wort aber hat ohnehin Irans geistliches Oberhaupt Ayatollah Ali Chamenei, und der hat sich wiederholt hinter Teherans Unterhändler gestellt.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen