Aus dem Tagebuch eines Probanden

Tag 1

Schmaler langer Raum mit Blick aufs Krankenhausgelände. In das frische Klinik-Bett zu sinken, bringt trotz aller Vorbehalte ein Gefühl von Erleichterung. Eintauchen in eine andere Welt. Ich liege in einem Bett inmitten von fünf anderen. Bett an Bett, Frau an Frau mit den unterschiedlichsten Gründen hier zu sein: Rente aufstocken, Neue Einbauküche finanzieren. Hinten tuscheln eine Ü-50 und eine Ü-60-Blondine über die Liebe. Rechts von mir schreibt eine Historikerin an Ausstellungskonzepten, links ist ein Bett frei, denn eine musste gehen. Dr. F. tat’s leid, aber da seien Unregelmäßigkeiten in ihrem EKG - man wolle kein Risiko eingehen. Gut zu wissen - andererseits hat der freundliche Rauswurf etwas Ungutes. Man ist froh, dass man es nicht selber ist - und dass die eigenen Herz-Defekte nicht publik gemacht werden. War vorher nicht die Rede gewesen von Wahrung der Intimsphäre? Meine Nachbarin jedenfalls geht, sie vermach...

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