Ölkonzerne machen auf Klimaschutz

Initiative OGCI ruft Regierungen und Wirtschaft zu größeren Anstrengungen auf

  • Von Ralf Klingsieck, Paris
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Eine Initiative von Öl- und Gaskonzernen engagiert sich für den Kampf gegen den Klimawandel. Aber so richtig abkaufen will man ihnen das plötzliche Interesse nicht. Umweltschützer sprechen von Doppelzüngigkeit.

Zehn große Öl- und Gaskonzerne haben am Freitag dem Anfang Dezember in Paris stattfindenden Klimagipfel viel Erfolg gewünscht und sich bereiterklärt, dazu durch eigene Klimaschutzmaßnahmen beizutragen. Zur »Oil and Gas Climate Initiative« (OGCI), die 10 Prozent der Weltenergieproduktion sowie nahezu 20 Prozent der Öl- und Gasförderung repräsentiert, gehören europäische, saudi-arabische und lateinamerikanische Konzerne wie Total, BP, Shell, ENI, Statoil, Saudi Aramco und Petrolios Mexicanos, aber keine US-Konzerne. »Wir gehören zweifellos zum Problem«, räumte Josu Jon Imaz, Vorstandsvorsitzender des spanischen Konzerns Repsol, auf einer Pressekonferenz in Paris ein. »Aber wir wollen auch Teil der Lösung sein.«

OGCI war Anfang 2014 am Rande des Weltwirtschaftsforums von Davos auch aus dem Bestreben heraus entstanden, die Gefahr abzuwenden, dass die Öl- und Gaskonzerne bei den weltweiten Klimaschutzverhandlungen auf der Anklagebank l...

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