»Geschmolzenes Roheisen«

Buchpremiere in der Akademie der Künste: die Kriegstagebücher von Konrad Wolf

  • Von Hans-Dieter Schütt
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

Jederzeit vorstellbar: ein Dichter, der aus lieblichen Sphären der Welt kommt und plötzlich in eine Landschaft tritt, die grausame Fragen in ihm weckt. Was denn, hier braucht niemand mehr zu suchen? Nicht blühende Felder gab's hier, Seen nicht, nicht Fische darin? Nicht Blumen und deren Düfte? Nicht Mütter, nicht schöne Gesichter beim frühen Schrei ihrer Kinder? Und Ernte, viel Schlaf, hundert Arten Brot und tausend Arten des Lachens - das alles gab es hier nicht? Wo bin ich? Ganz erden- und ganz menschenfern?

Der westdeutsche Poet Günter Bruno Fuchs hat vor Jahrzehnten einen Text geschrieben, in dem derartige Fragen aufgereiht werden. Er nannte ihn: »Anfrage des Gryphius«. Bezug nehmend auf den klagenden Dichter des Dreißigjährigen Krieges, Andreas Gryphius. Der Text endet mit einem Ja - doch, das alles gab es! »Aber Kriege, besonders der letzte, zerschlugen’s. Dies alles. Die Kinder. Die Blumen. Die schönen Gesichter. Das leise ...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

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