Werbung

Nachrechnen lohnt sich

Bernd Kammer meint, Vertrauen ist gut, Kontrolle besser

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Wer einen neuen Mietvertrag abschließt, sollte alles ganz genau prüfen. Das ist natürlich eine Binsenweisheit, aber seit Einführung der Mietpreisbremse im Juni gilt das ganz besonders. Denn es kann sich lohnen. Wie für den Mieter aus Neukölln, der sich mit seinem Staffelmietvertrag an den Berliner Mieterverein wandte.

Zwölf Euro pro Quadratmeter netto/kalt sollte er monatlich zunächst zahlen und damit 22,5 Prozent mehr, als laut Mietpreisbremse zulässig wären. Die besagt, dass die Mieten bei neuen Verträgen zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen dürfen. Im Falle des Neukölner Mieters wären das 9,31 Euro pro Quadratmeter. Somit kann er sich jetzt über eine Ersparnis von 160 Euro im Monat freuen.

Für ein Fazit, wie die Bremse wirkt, ist es sicher noch zu früh. Es gibt Meldungen, wonach die Angebotsmieten gesunken sind, andere besagen das Gegenteil. Das Beispiel zeigt jedoch, dass sich viele Vermieter nicht daran halten. Bei den Fällen, die dem Mieterverein vorgelegt wurden, lagen die Mieten im Schnitt gut 22 Prozent über den zulässigen Werten. Also gut nachrechnen!

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!