Werbung

Anschlag am Josefsgrab

Palästinenserpräsident: »Unverantwortliche« Tat

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Jerusalem. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat den Brandanschlag von Palästinensern auf das Josefsgrab bei Nablus im Westjordanland verurteilt. Bei dem Anschlag auf die für Juden heilige Stätte handele es sich um eine »unverantwortliche« Tat, sagte Abbas am Freitag. Er habe eine Ermittlungskommission mit der Aufklärung beauftragt und wolle die Schäden reparieren lassen.

Dutzende Palästinenser hatten die Stätte am Freitag im Morgengrauen angegriffen, wie die israelische Armee und palästinensische Sicherheitskreise mitteilten. Bei dem Anschlag kamen demnach Brandsätze zum Einsatz. Zwar wurde das Feuer inzwischen gelöscht, es entstanden aber schwere Schäden. Das Josefsgrab war in den vergangenen Jahren immer wieder Schauplatz von Auseinandersetzungen. Viele Juden verehren den Ort, weil dort der Stammvater Josef begraben sein soll.

Die Spannungen zwischen Palästinensern und Israelis hatten zuletzt wieder deutlich zugenommen, insbesondere im Westjordanland und in Jerusalem. Für Freitag riefen die Palästinenser zu einem Tag der »Revolution« gegen Israel auf. Es wird befürchtet, dass der Anschlag auf das Josefsgrab die Spannungen weiter verschärfen könnte.

Zusammenstöße mit israelischen Sicherheitskräften gab es in Bethlehem und Ramallah. Die Proteste der Palästinenser richten sich gegen angebliche Pläne Israels, die Verhältnisse auf dem Tempelberg in Jerusalem zu verändern. Agenturen/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen