Pegida: Chiffre für größtmögliche Provokation?

Zwei Bücher versuchen sich an Erklärungen zu den »Patriotischen Europäern gegen die Islamisierung des Abendlandes« - und ihr Verhältnis zum Kapital

  • Von Guido Speckmann
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Am 20. Oktober 2014 gingen zum ersten Mal die »Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes« in Dresden auf die Straße. Den langen Titel konnte sich zunächst kaum jemand merken - und es schien zunächst auch nicht notwendig, sich mehr Gedanken über das kleine Demo-Häufchen im Freistaat Sachsen zu machen. Doch als zu ihren Montagsspaziergängen immer mehr Menschen strömten, wurde zumindest das Akronym Pegida schnell bekannt. Und als die Initiatoren um Lutz Bachmann und Kathrin Oertel im Januar 17 000 bis 25 000 Menschen mobilisieren konnten und es Ableger in anderen Städten gab, war die Presse voll von Versuchen, dieses Phänomen zu verstehen. Und spätestens da kam auch vielen Beobachtern der volle Name dieser Bewegung leichter über die Lippen.

Inzwischen liegen die ersten Bücher über das Phänomen Pegida vor, die oft als islamkritische und rassistische Bewegung beschrieben wird. Philipp Becher, Christian Begass und J...

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