Warnungen in Brüssel

Erneut Tote vor EU-Gipfel

  • Von Olaf Standke
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

Nicht nur vor der griechischen Ägäisinsel Lesbos kamen am Wochenende erneut Flüchtlinge zu Tode. Dort starben bei der Überfahrt von der Türkei mindestens drei Menschen. Die Suche der Küstenwachen beider Länder nach einem zweijährigen Jungen aus Afghanistan, der zuvor aus einem Boot gefallen war, verlief erfolglos. Die Hilfsorganisation Libyscher Halbmond wiederum meldete, Anwohner hätten an Stränden östlich von Tripolis gleich 45 angeschwemmte Flüchtlingsleichen entdeckt. Ihr Ziel war die italienische Insel Lampedusa. Zugleich wird der Strom der Menschen, die auf der »Balkan-Route« unterwegs sind, nicht kleiner. Die österreichische Polizei etwa rechnete damit, dass am Sonntag erneut 7000 Menschen über Slowenien im kleinen Grenzort Spielfeld ...


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