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IG-Metall: Kündigung bei Fremdenhass

Berlin. Die IG Metall fordert von der Wirtschaft ein kompromissloseres Vorgehen gegen Fremdenfeindlichkeit in der Belegschaft. Firmen sollten Arbeitnehmer entlassen, die offen rassistische und fremdenfeindliche Kommentare im Netz veröffentlichen, sagte der neue IG-Metall-Chef Jörg Hofmann dem Deutschlandfunk. Die Firmen könnten bei solchen Entlassungen mit der Billigung seiner Gewerkschaft rechnen. »Wer hetzt - fliegt«, sagte Hofmann. Es sei nicht hinzunehmen, wenn rassistische Pöbeleien Belegschaften spalteten. Hofmann warnte zugleich, Einheimische und Flüchtlinge bei der Suche nach Arbeit gegeneinander auszuspielen. Zur Gleichbehandlung zähle auch, dass es auch für gering qualifizierte Flüchtlinge keine Abweichung vom Mindestlohn geben dürfe. AFP/nd

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