Ans Spektakel gewöhnt

Leverkusen dreht wieder verloren geglaubtes Spiel

  • Von Andreas Schirmer, Leverkusen
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Langeweile auf dem Fußballplatz ist nichts für Roger Schmidt. »Ich liebe solche Spiele, insbesondere wenn wir sie gewinnen«, freute sich der Trainer von Bayer Leverkusen nach der 4:3-Aufholjagd gegen den VfB Stuttgart. »Mir ist es nicht egal, wie wir gewinnen, und tausendmal lieber so 4:3, als sich hinten reinzustellen, irgendwann einen Konter zu machen und 1:0 zu gewinnen.«

Binnen fünf Tagen war es das zweite Torspektakel in der Arena. Am Dienstag hatte die Werkself in der Champions League gegen den AS Rom einen 2:4-Rückstand noch zum 4:4 wettgemacht. »Ich bin vor anderthalb Jahren hier angetreten, um ein bisschen anders zu spielen. Und das sieht man jetzt«, sagte Schmidt, der den Leverkusenern seitdem seine offensive Philosophie eingebläut hat. »Ich sehe, dass wir noch nicht perfekt sind«, befand der 48-Jährige.

Nac...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.