Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Professor verteidigt Pegida

Wieder rund 10 000 bei Aufmarsch in Dresden

  • Von Velten Schäfer
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Unter Sachsens Politik- und Sozialwissenschaftlern herrscht weiterhin Streit um die Deutung von und den Umgang mit Pegida. Der Dresdner Politologe Werner Patzelt, der bereits eine in Fachkreisen nicht unumstrittene Studie über die islamfeindliche Bewegung vorgelegt hat, wandte sich nun im »Tagesspiegel« pointiert gegen »pauschale sowie ganz unnötige Kriminalisierungen, Aburteilungen und Beschimpfungen von Pegida-Demonstranten«. Es sei schade, so der Politologe, dass »sich in diesem Land ein unparteiisches Gefühl für politischen Anstand verloren« habe.

Patzelts Beitrag sollte im Auftrag der in Berlin erscheinenden Zeitung einen Leserbrief beantworten, in dem die »Furcht vor Überfremdung« als »ein Ur-Gefühl des Menschen« bezeichnet wird. Von »15 000 Pegida-Demonstranten« seien »14 000 so normal wie Sie und ich«, heißt es weiter in dem Leserbrief. Patzelt widerspricht beiden Thesen nicht.

Die Ausführungen des langjährigen Politikprofessors...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.