Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Auf dem Weg zur katalanischen Republik

Die neue Parlamentspräsidentin Carme Forcadell ist glühende Unabhängigkeitsbefürworterin / Regierungsbildung weiter in der Schwebe

  • Von Ralf Streck, San Sebastián
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

In Katalonien hat sich die linksradikale CUP mit der Einheitsliste »Junts pel Sí« darauf geeinigt, den Prozess in die Eigenständigkeit von Spanien zu starten. Die Regierungsbildung steht indes noch aus.

Artur Mas ist nicht Carme Forcadell. Zwar standen beide bei den Regionalwahlen in Katalonien auf der Unabhängigkeitsliste »Junts pel Sí« (Gemeinsam für das Ja), doch das Ansehen, das Forcadell bei der linksradikalen CUP genießt, hat der amtierende Ministerpräsident Mas mitnichten. Dennoch ist die Wahl von Forcadell am Montag zur Präsidentin des katalanischen Parlaments ein Fingerzeig für den Weg in Richtung der katalanischen Unabhängigkeit. Forcadell war als ehemalige Chefin der Katalanischen Nationalversammlung (ANC) federführend für die Massenmobilisierungen verantwortlich. Denn gewählt wurde Forcadell auch von der durch die vergangenen Wahlen gestärkten CUP, die von drei auf zehn Sitze zulegte. Dazu erhielt Forcadell - gegen die Erwartungen vieler Beobachter - fünf der elf Stimmen der Kandidatur »Katalonien kann es«. Innerhalb dieses Zusammenschlusses hat die spanische Empörten-Partei Podemos (Wir können es) kandidiert, die zwar das...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.