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Franz Beckenbauer bringt wieder keine Klarheit

Die Erklärung vom ehemaligen Organisations-Chef zur Affäre um die mutmaßlich gekaufte Fußball-WM 2006 lässt erneut viele Fragen offen

  • Von Dietmar Kramer, Köln
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Nach Franz Beckenbauers überfälliger Erklärung zur WM-Affäre geht das Rätselraten über die Hintergründe weiter. Ex-DFB-Chef Theo Zwanziger soll in den nächsten Tagen ebenfalls aussagen.

Franz Beckenbauers Erklärung erinnert ans Märchen von des Kaisers nicht existenten neuen Kleidern. Durch die Stellungnahme des WM-Chefs zu den ungeklärten Millionenzahlungen rund um die Organisation der Fußball-WM 2006 ist, auch wenn er für einen »Fehler« die Verantwortung übernahm, nur eines klar: eben nichts. Im Gegenteil - Beckenbauers »Geständnis« hat am Tag danach das Rätselraten noch weiter angeheizt, weil nunmehr sogar bisher als gesichert angesehene Vorgänge wieder infrage stehen.

Die Verwirrung vergrößerte am Dienstag wieder einmal Theo Zwanziger. Der frühere Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) legte in der »Bild«-Zeitung Spuren der angeblich »schwarzen Kassen« bei der WM-Bewerbung zum früheren FIFA-Vermarktungspartner ISL und dem verstorbenen FIFA-Exekutivmitglied Charles Dempsey (Neuseeland) - erneut aber ohne stichhaltige Beweise.

Der DFB sandte am Dienstag eine sperrige Pressemitteilung zu den Untersuchungen der Wi...


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