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Skepsis gehört zur Wissenschaft

Wie sich Forscher selbst kontrollieren und warum

  • Von Dieter B. Herrmann
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Fast täglich lesen oder hören wir von neuen wissenschaftlichen Entdeckungen über das Universum. Meist sind es spannende und allgemein interessierende Probleme, die es bis in die Medien schaffen. Doch wer diese Beiträge liest und sie in seinen persönlichen Wissensspeicher einordnet, dem kann es geschehen, dass er sie bald wieder korrigieren muss. Gerade in jüngster Vergangenheit erwiesen sich etliche »große Entdeckungen« als Irrtümer oder simple Messfehler und mussten widerrufen werden. So schien die gesamte Physik ins Wanken zu kommen, als man 2012 im Europäischen Kernforschungszentrum CERN Neutrinos entdeckt hatte, die sich mit Überlichtgeschwindigkeit ausgebreitet haben sollten. Man hatte sie in Genf losgeschickt und in Italien mit einem Detektor empfangen. Doch dort kamen sie 60 Nanosekunden (1 ns = 10-9 s) »zu früh« an. »Neutrinos schneller als Licht«, titelte nicht nur die Tagespresse. Die Forscher hatten lange gezögert, ehe sie m...


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