Bayern ruft Weltall

Vor 30 Jahren wurde eine Raumfährenmission erstmals von der Bundesrepublik aus geleitet

  • Von Roland Böhm, Oberpfaffenhofen
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

1985 flog die Challenger zum letzten Mal ins All - unter Kommando des Kontrollzentrums in Oberpfaffenhofen.

Oberpfaffenhofen statt Houston: Als vor 30 Jahren, am 30. Oktober 1985, die US-Raumfähre Challenger in die Weiten des Weltalls fliegt, übernehmen erstmals Deutsche das Kommando über so eine Mission. Die Anweisungen für die acht Astronauten kommen nicht aus Texas, sondern aus dem Kontrollzentrum ein wenig westlich von München. Beim nächsten Abflug, keine drei Monate später, explodiert die Challenger 73 Sekunden nach dem Start. Sieben Menschen sterben im Feuerball am Himmel.

»Es hätte genauso uns treffen können«, sagt Ernst Messerschmid (70) aus Reutlingen, der als Astronaut mit der D1-Mission STS-61-A ins All fliegt. Wie sich später herausgestellt, sind auch bei diesem Flug jene Dichtungsringe teils durchgeschmort, die als Ursache für die Space-Shuttle-Katastrophe ausgemacht werden.

Etwas Angst sei schon dabei, bei so einem Start, erzählt er mit Blick auf den Abflug von Cape Canaveral in Florida. »95 Prozent um einen herum ist hochexplosi...

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