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Clemens J. Setz geehrt

Wilhelm-Raabe-Preis

Der österreichische Schriftsteller und Übersetzer Clemens J. Setz (32) hat am Sonntag in Braunschweig den mit 30 000 Euro dotierten Wilhelm-Raabe-Literaturpreis bekommen. Der Schriftsteller wurde für seinen Roman »Die Stunde zwischen Frau und Gitarre« geehrt, der im September im Berliner Suhrkamp-Verlag erschienen ist. Die neunköpfige Jury lobte vor allem den virtuosen Schreibstil des Autors. Der Wilhelm-Raabe-Literaturpreis gehört zu den bedeutendsten literarischen Auszeichnungen im deutschsprachigen Raum.

Der Preis wurde bei einem Matinee-Festakt im Braunschweiger Staatstheater übergeben. Am Vorabend hatte der Preisträger dort mit einer Lesung eine »Lange Nacht der Literatur« eröffnet. Der bereits mehrfach ausgezeichnete Autor wurde 1982 in Graz geboren, wo er heute noch lebt. Im Januar 2010 bekam er den mit 20 000 Euro dotierten Bremer Literaturpreis für sein Buch »Die Frequenzen«. Auch die Bremer lobten damals sein sprachliches Können.

Der Wilhelm-Raabe-Literaturpreis erinnert an den Schriftsteller Wilhelm Raabe (1831-1910), der in Braunschweig starb. Die Auszeichnung wird jährlich für einen aktuellen Roman gemeinsam von der Stadt Braunschweig und dem Deutschlandfunk vergeben. Zu den bisherigen Preisträgern gehören Marion Poschmann, Ralf Rothmann und Sibylle Lewitscharoff. Vergangenes Jahr erhielt der Berliner Schriftsteller Thomas Hettche die Auszeichnung für seinen Roman »Pfaueninsel«. epd/nd

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