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Kurden und Rebellen greifen IS an

Unterstützung von den USA

Hasaka. Kurz nach der bislang größten internationalen Syrien-Konferenz wollen kurdische Kämpfer und syrische Rebellen militärisch den Druck auf die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) erhöhen. Die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte teilte am Samstag unter Berufung auf eine Erklärung der sogenannten Syrischen Demokratischen Truppen mit, dass deren Kampfeinheiten mit Angriffen auf IS-Hochburgen im Nordosten Syriens begonnen hätten. Es handele sich um den ersten Schritt einer Militäroperation, die das Ziel habe, Syrien mit Hilfe von Luftangriffen der US-geführten internationalen Koalition von den Extremisten zu befreien.

Die Brigade hatte sich Mitte Oktober als Bündnis aus den Kurdischen Volksschutzeinheiten, arabischen Stämmen und Rebellengruppen gebildet. Die Angriffe auf den IS seien im Süden der Provinz Hasaka gestartet worden. Kurdensprecher Idriss Nassan bestätigte gegenüber dpa diese Angaben und sagte, die Operation habe in der Nacht zum Samstag begonnen. Am Freitag hatte die US-Regierung die Entsendung bewaffneter Spezialeinheiten ins syrische Kriegsgebiet angekündigt, um lokale Gruppen im Kampf gegen den IS auszubilden und zu beraten. US-Präsident Barack Obama sprach von weniger als 50 US-Soldaten und der Verlegung von Kampfflugzeugen des Typs A-10 und F-15 an den türkischen Luftwaffenstützpunkt Incirlik.

Angesichts der Krisen im Nahen und Mittleren Osten hat Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen für eine engere Partnerschaft mit der arabischen Welt geworben. »Diese Konflikte sind auch unsere geworden«, sagte sie am Samstag auf einer Sicherheitskonferenz in der bahrainischen Hauptstadt Manama. »Wir erleben einen entscheidenden Moment in unserer gemeinsamen Geschichte.« dpa/nd

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