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Von Romanik über Gotik bis Barock: In den vergangenen 850 Jahren haben unzählig Baumeister am Brandenburger Dom gewirkt. Der Bau erhebt sich nach trutzig über der Stadt.

Brandenburg/Havel. Die 850-Jahr-Feier zum Jubiläum des Doms St. Peter und Paul in Brandenburg/Havel hat der ältesten Institution des Landes große Resonanz beschert. Es kamen etwa doppelt so viele Besucher wie im Vergleichszeitraum der Vorjahre, teilten die Organisatoren am Sonnabend zum Abschluss der Feierlichkeiten mit. Im Durchschnitt normaler Jahre kommen rund 60 000 Menschen, um den Dom an der sogenannten Wiege der Mark Brandenburg zu besichtigen. Der Dom gilt als Mutterkirche des Landes Brandenburg, hier hatte Otto der Große 948 das Bistum Brandenburg inmitten eines von slawischen Stämmen besiedelten Sumpfgebietes gegründet.

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) betonte anlässlich des Reformationsgottesdienstes in dem Dom die große Bedeutung des christlichen Glaubens für das gesellschaftliche Zusammenleben. »Der Glaube hat unser Land entscheidend mitgeprägt«, betonte er.

Im kommenden Jahr soll nach Angaben der Organisatoren an den Erfolg der Veranstaltungen zum Dom-Jubiläum angeknüpft werden. Geplant ist bereits eine Sonderausstellung unter dem Motto »Märkische Drahtzieher«, die sich mit Persönlichkeiten der Region beschäftigt.

Das stattliche Bauwerk ist in den vergangenen 25 Jahren einer umfassenden Schönheitskur unterzogen worden. Rund 50 Millionen Euro flossen in Sanierungen und Restaurierungen. Die Archive und Sammlungen des Doms beherbergen zahlreiche Schätze. Bewahrt wird hier unter anderem die Urkunde, die 1287 erstmals den Ort Berlin erwähnt. Das Dom-Museum im Ostflügel zeigt sakrale Kunst aus zehn Jahrhunderten - mittelalterliche Kunst, liturgische Handschriften und Drucke, liturgische Gewänder, Möbel, Skulpturen und Tafelmalerei.

Grundsteinlegung für den Dom war am 11. Oktober 1165 durch Bischof Wilmar. Das Domstift wurde 1161 gegründet, es kümmert sich heute um Erhaltung und Nutzung des Denkmals. Das Gotteshaus ist auch aufgrund statischer Probleme in seiner Geschichte vielfach umgestaltet und restauriert worden. dpa/nd

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