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UNESCO: Alle fünf Tage wird auf der Welt ein Journalist umgebracht

Weltweit zwischen 2006 und 2014 über 700 Journalisten getötet / Organisation »Reporter ohne Grenzen« fordert UN-Sonderbeauftragten

Die UNESCO verlangt, alle Täter zu bestrafen - denn Straflosigkeit für Verbrechen an Journalisten führe zu Selbstzensur in der Berichterstattung und damit zu weniger verlässlichen Informationen für alle.

Frankfurt am Main. Mehr als 700 Journalisten sind zwischen 2006 und 2014 weltweit bei der Ausübung ihres Berufes getötet worden. Durchschnittlich alle fünf Tage werde ein Journalist umgebracht, teilte die Kultur- und Bildungsorganisation Unesco am Montag in Paris mit. Die Organisation »Reporter ohne Grenzen« forderte, so schnell wie möglich einen UN-Sonderbeauftragten für den Schutz von Journalisten einzusetzen. Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) äußerte sich entsetzt über die Angaben aus Paris.

In den Jahren 2013 und 2014 seien 178 Journalisten wegen ihrer Arbeit getötet worden, teilte die Unesco weiter mit. 64 waren laut der Organisation in der arabi...


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