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Arzneivernichtung geht weiter

Berlin. Die Bundesregierung plant keine Gesetzesreform, um die Weiterverwendung unverbrauchter Medikamente in Hospizen zu erlauben. Das geht aus der Antwort der Regierung auf eine Anfrage der Bundestagsfraktion der Grünen hervor. Frank Johannes Hensel, Diözesan-Caritasdirektor für das Erzbistum Köln, warf der Bundesregierung vor, sie habe vom Ausmaß der Medikamentenvernichtung keine Kenntnis. Der Kölner Diözesan-Caritasverband hatte das in seinen Hospizen untersucht und auf Nordrhein-Westfalen hochgerechnet. Jedes Jahr würden Arzneien im Wert von 850 000 Euro vernichtet. epd/nd

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