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Hände gegen den Schmerz

Aus der Grundlagenforschung kommen neue Wirkungsnachweise für die manuelle Medizin

  • Von Ulrike Henning
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Wird Patienten manuelle Therapie empfohlen, entstehen zunächst Fragen: Was ist das, wer macht es, wann ist die Therapie sinnvoll und bezahlen sie die Krankenkassen?

»Der Arzt schaut mich immer nur von weitem an, und fragt höchstens, wo es denn wehtut.« So klagen viele Patienten - die offenbar noch nicht in den Genuss von manueller Medizin oder Osteopathie gekommen sind. Wächst aber das Interesse an dieser Behandlungsform, ist eine mittlere Begriffsverwirrung das nächste Hindernis. Je nach Anspruch sind Osteopathie, Chirotherapie, Chiropraktik, manuelle Medizin und manuelle Therapie zu finden. Ausgeübt werden sie teils von Ärzten, teils von Heilpraktikern oder Physiotherapeuten. In einigen Fällen können über die Gesetzliche Krankenkasse abrechenbare Rezepte verschrieben werden, in anderen zahlt der Papient selbst - zum Beispiel bei den Heilpraktikern.

Manuelle Medizin wird von vielen Orthopäden und Unfallchirurgen angeboten, die dafür eine Zusatzweiterbildung von 320 Stunden absolviert haben und von der jeweiligen Ärzekammer geprüft wurden. Regulär verankert ist die Behandlung zum Beispiel in ...


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