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Pillen helfen immer

Hohe deutsche Arzneimittelausgaben im Vergleich der OECD-Staaten

  • Von Ulrike Henning
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

In Deutschland sind vergangenes Jahr die durchschnittlichen Ausgaben für Medikamente kräftig angestiegen. Unter anderem, weil die Pharmaindustrie kostensenkende Regeln zu umschiffen gelernt hat.

Die Deutschen lassen sich ihre Medikamente etwas kosten: In Europa sind die Ausgaben dafür pro Kopf nur in Griechenland höher. Wie der nun vorgestellte Gesundheitsbericht der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) informiert, geben von den 34 Mitgliedstaaten nur noch drei weitere mehr für Pillen aus - die USA, Japan und Kanada. Die Bundesrepublik lag 2013 mit kaufkraftbereinigt 678 Dollar pro Einwohner 30 Prozent über dem OECD-Durchschnitt. 2014 stiegen diese Ausgaben nach vierjähriger Stagnation um sieben Prozent.

Diese Ausgabensteigerung lässt sich nur zum Teil mit den erhöhten Ausgaben für sehr teure Medikamente - darunter die neuen Hepatitis C-Präparate - begründen. Ab 2014 mussten die Hersteller den Krankenkassen nur noch einen geringeren Rabatt auf patentgeschützte Arzneimittel gewähren. Weitere OECD-Statistiken geben Auskunft darüber, aus welchen Posten sich der im Vergleich hohe Ausgabenpost...


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