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Namibia: Berlin will Gespräche verstärken

Johannesburg. Die Bundesregierung will die Verhandlungen mit Namibia zur Aufarbeitung der deutschen Kolonialgeschichte intensivieren. Auf deutscher Seite soll nun Ruprecht Polenz (CDU), der langjährige Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, für die Gespräche zuständig sein. Das teilte Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) am Mittwoch mit. Auch Namibia werde einen Verhandlungsführer ernennen. Bei den Gesprächen geht es um die Anerkennung der deutschen historischen Schuld und wahrscheinlich auch um eine Form der finanziellen Wiedergutmachung. Deutschland hatte es jahrzehntelang abgelehnt, die Massaker der Truppen des Deutschen Kaiserreichs im damaligen Deutsch-Südwestafrika als Völkermord zu bezeichnen. Erst im Juli rang sich die Bundesregierung dazu durch, die Gräueltaten von 1904 bis 1908 als »Kriegsverbrechen und Völkermord« zu bezeichnen. dpa/nd

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