Der Staat wird Produzent und Dealer

In Uruguay sind nach der Legalisierung von Cannabis die nächsten Schritte in Vorbereitung

  • Von Jürgen Vogt, Montevideo
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

Nach der Legalisierung von Cannabis will Uruguay künftig sechs bis zehn Tonnen der Droge pro Jahr für den heimischen Konsum produzieren. Verkauft wird es in Apotheken an registrierte Konsumenten.

«Wir verkaufen kein Marihuana und wissen auch nicht, wo man es bekommt», steht auf dem Hinweisschild im UruGrow, Montevideos erstem Laden für den Anbau von Cannabis. Zusammen mit zwei Freunden hat Juan Varela den Laden Anfang 2014 eröffnet. Sie waren die Ersten. Dass ihr Lokal in Universitätsnähe liegt, sei purer Zufall, meint er.

«Heute gibt es in Uruguay etwa 20 Läden wie den unseren, sagt der 26-jährige, ehemalige Politikstudent. Schließlich sei die Zahl der legalen Anbauer seit der Verabschiedung des Gesetzes zur Legalisierung des Marihuana-Anbaus im April 2014 stark gewachsen.

Die Logik des Gesetzes ist einfach: Der illegale Markt existiert und ist mit dem Strafgesetzbuch nicht zu beseitigen. Es geht um die Schaffung eines legalen Marktes und dessen staatliche Kontrolle. Die uruguayische Besonderheit ist, dass der Staat als Produzent und Verkäufer auftritt, die Preise, sowie Angebot und Nachfrage reglementiert. Nichts is...

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