Obamas unerwünschter Gast

Israels Premier Netanjahu spricht 20 Jahre nach dem Mord an seinem Vorgänger Rabin in den USA vor

  • Von Oliver Eberhardt, Jerusalem
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

20 Jahre nach dem Tod von Rabin reist sein einstiger Gegenspieler Netanjahu heute nach Washington. Dort hat man die Hoffnung auf eine Annäherung zwischen Israelis und Palästinensern aufgegeben.

Es sollte Benjamin Netanjahus Comeback werden, nachdem er das Weiße Haus und die US-Demokraten im Allgemeinen vor Monaten mit seiner Iran-Rede vor dem Kongress brüskiert hatte. Doch stattdessen wird die Atmosphäre wieder einmal eisig sein, wenn Israels Regierungschef heute auf US-Präsident Barack Obama trifft. Dafür sorgte Netanjahu selbst, als er in der vergangenen Woche Ran Baratz, Siedler, Chefredakteur eines konservativen Nachrichtenportals, zu seinem Medienberater erklärte. Obama sei ein »moderner Antisemit« hatte Baratz in der Vergangenheit erklärt, und US-Außenminister John Kerry »die geistige Reife eines Zwölfjährigen« bescheinigt.

Die Aussagen seien »beleidigend«, es sei »unfassbar, dass befreundete Regierungen solche Personen beschäftigen«, heißt es im Pressebüro des Weißen Hauses, während sich Obama selbst resigniert gibt: Er rechne nicht mehr damit, dass es in seiner Amtszeit zu einer Annäherung zwischen Israelis und P...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 597 Wörter (3875 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.