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Jean Valjean heißt die Hauptfigur in Victor Hugos 1862 erschienenem gesellschaftskritischen Roman »Die Elenden«. Es ist die sozialromantische Geschichte eines ehemaligen Galeerensträflings, dem nach der Entlassung aus der Haft ein Neuanfang gelingt, obgleich er von der Gesellschaft stigmatisiert wird, und der sein Leben und seine Arbeit fortan in den Dienst der Armen und Ausgestoßenen stellt. Valjean ist offiziell wieder Mitglied der Gesellschaft, dennoch begegnet man ihm, dem ehemaligen Strafgefangenen, mit Vorurteilen. Kay Langstengel und Enya Hutter vom Theater RambaZamba haben Hugos umfangreichen Roman so bearbeitet, dass er als Bühnenstück aufführbar wurde. Die darin verhandelten Fragen: »Was ändert sich, wenn ein Schauspieler mit Down-Syndrom die Rolle des Jean Valjean spielt? Die Ambivalenz zwischen Zugehörigkeit und Ausschluss ist für ihn, ebenso wie die anderen mitwirkenden Schauspieler von Theater RambaZamba grundlegender Teil der Lebenserfahrung. Der ›Behindertenausweis‹, der Rollstuhl oder ihr Aussehen sind ihre Stigmata. Sie machen sie für die Gesellschaft identifizierbar, als Hilfsbedürftige, Opfer oder gar Täter.« (Foto: Melanie Bühnemann) nd

»Die Elenden«, Premiere: 9.11., 19 Uhr, Theater RambaZamba, Berlin-Prenzlauer Berg. Weitere Vorstellungen: 10., 19., 20., 21. und 22.11., 19 Uhr

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