Denkräume und Wiegebewegungen

Die Tanzfabrik lädt zu ihren dritten »Open Spaces« in die Uferstudios

  • Von Volkmar Draeger
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Dreimal pro Jahr öffnet die Tanzfabrik ihre Studios im Wedding für eine Reihe, die ebenso neuen Talenten wie auch gestandenen Tänzern und Choreografen ein Podium für das Experiment bietet. »Open Spaces« meint dabei nicht nur die realen offenen Räume, sondern mindestens im selben Maß den offenen Denkraum. Es gibt keinerlei Begrenzung bei Personenanzahl, Themenwahl oder Stil. Was zählt, ist die ungewöhnliche Auseinandersetzung mit dem Körper, Objekten, der Welt oder all dem zusammen. Dass an der Novemberausgabe Künstler aus acht Ländern zweier Kontinente teilnehmen, macht die »Open Spaces« besonders interessant. Aline Landreau aus Kanada hat sie eröffnet. In ihrer performativen Installation »Blur!« taucht sie in Nebel ein, verschwindet und wird zum verschwommenen Fleck. Der Körper verliert so seine klar umrissene Kontur. Auch der Österreicher Philipp Gehmacher ist sein eigener Interpret, auch er tangiert bildende Kunst, wenn er sich in F...

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