Bruno H. Bürgel

Kalenderblatt

  • Von Martin Meier
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

»Ich wollte, daß alle Mächtigen gütig und alle Gütigen mächtig wären.« Ein Satz aus der Feder Bruno H. Bürgels, jenes Arbeiterastronomen, der in der Weimarer Zeit ein Millionenpublikum faszinierte und zu unrecht in Vergessenheit geraten ist.

Bürgel war ein Kind tiefer Armut. Eine Näherin schenkte ihm am 14. November 1875 in einer Berliner Mietskaserne das Leben, gab ihn jedoch mit anderthalb Jahren zur Adoption frei. Bei einem Schuster fand der Junge liebevolle Aufnahme. Als Arbeiterkind blieb ihm jedweder Zugang zu einem höheren Bildungsabschluss verwehrt. Die Schusterlehre brach er bald ab, verdiente seinen Lebensunterhalt mit Gelegenheitsjobs und bildete sich autodidaktisch durch nächtliche Lektüre von Reclam-Heften.

Eine ru...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 343 Wörter (2402 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.