Unsicherheit bremst Investitionen

Konsum rettet deutsche Konjunktur - Wirtschaftsimpulse durch Flüchtlinge

  • Von Harald Schmidt und Jörn Bender
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Bislang übertüncht der starke Konsum die Schwächen der deutschen Wirtschaft. Doch die Flaute in den Schwellenländern bremst.

Noch kommt die deutsche Wirtschaft trotz eisigen Gegenwindes aus den schwächelnden Schwellenländern voran. Allerdings nur dank kauflustiger Verbraucher und steigender Staatsausgaben. Doch die Industrie läuft nicht rund - und der üblicherweise starke Außenhandel bremst das Wachstum sogar.

Dabei steuern Deutschlands Exporteure auf ein Rekordjahr zu. Doch die Einfuhren steigen noch schneller, so dass sich der Außenhandel unter dem Strich negativ auf das Bruttoinlandsprodukt (BIP) auswirkt. Insgesamt hat sich der Aufschwung etwas verlangsamt, das Wachstum steht auf wackeligen Füßen. Treiber seien vor allem Verbraucher, sagen Ökonomen. Mehr Beschäftigung, kaum Inflation und steigende Löhne erhöhten die reale Kaufkraft.

Auch der Staat hat einen Anteil am bescheidenen Aufschwung. »Die staatlichen Konsumausgaben stiegen, hierin könnten sich bereits höhere Kosten für die Unterbringung der Flüchtlinge niederschlagen«, vermutet Thomas G...


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