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Als der Terror kam, rollte der Ball weiter

Am Dienstag werden die DFB-Spieler in Hannover gegen die Niederlande antreten - doch die Schreckensnacht von Paris steckt allen in den Knochen

  • Von Matthias Koch, Paris
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Ob Fußballer oder Sportreporter: Für all jene, die in Paris dabei waren, ist die Welt nach den Anschlägen ein andere.

Es wird also Fußball gespielt werden an diesem Dienstag in Hannover: Das Länderspiel gegen die Niederlande soll wie geplant stattfinden. Thomas Müller, Bastian Schweinsteiger und Co. werden sich nur vier Tage nach jener angstvollen Nacht im Pariser Stade de France wieder in die Katakomben eines Stadions begeben, sich umziehen und auf dem Rasen versuchen, Fußball zu spielen.

Nicht zu sehr jubeln, wenn vielleicht ein Tor fällt, gleichzeitig aber 90 Minuten lang alles geben - keine leichte Übung, ist doch die wohlbehütete Welt der deutschen Elitekicker gerade erst unversehens ins Wanken geraten am Rande all der schrecklichen Attentate an jenem schwarzen Freitag von Paris. Die Terroranschläge bescherten dem DFB-Tross eine traumatische Nacht voller Angst und Ungewissheit in der Umkleidekabine. Auch viele deutsche Fotografen und Journalisten harrten stundenlang in den Katakomben aus, ehe sie sich hinauswagten. Das nächtliche Paris war eingef...


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