Jirka Grahl 16.11.2015 / Sport

Wenn 80 000 im Visier sind

Für kommende Sportgroßveranstaltungen bedeuten die Anschläge von Paris wenig Gutes

Trotz der Terroranschläge von Paris tritt Frankreich am Dienstag in England an. Eine Absage der EM 2016 sei kein Thema, heißt es.

Wie soll der Sport auf den Terror reagieren? Was ist die angemessene Reaktion auf die schrecklichen Taten jener Männer, die Paris an diesem gespenstischen Wochenende heimsuchten? «The games must go on» lautete 1972 die Antwort von IOC-Präsident Avery Brundage auf die Geiselnahme mit 17 Toten bei den Sommerspielen in München. Im November 2015 haben sich auch die Fußballer fürs Weitermachen entschieden: Die französische Nationalelf will am Dienstag wie geplant zum Freundschaftsspiel im Wembleystadion gegen England auflaufen, und auch die DFB-Mannschaft wird ihr Match gegen die Niederländer am Dienstagabend wie geplant in Hannover austragen.

Womöglich ist es ja die beste Ablenkung für die Spieler: Einfach trainieren, so wie es die französischen Fußballer am Samstagnachmittag taten, unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Und am Spieltag spielen - Alltäglichkeit als politisches Symbol. Oder wie es Lassana Diarra von Olympique Marseille f...

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