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Wer bezahlt den Wohnungsumbau?

Pflegebedürftige und ihre Angehörigen sind schlecht über Leistungsansprüche informiert

  • Von Silvia Ottow
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Kurz nach der Verabschiedung des jüngsten Pflegegesetzes stellt die Barmer GEK eine Studie vor, der zufolge die Anzahl der Pflegebedürftigen viel stärker steigt als bisher angenommen.

Die Barmer GEK, mit 8,5 Millionen Versicherten eine der größten gesetzlichen Krankenkassen, hat weit in die Zukunft geschaut. Dabei kam heraus, dass sich die Anzahl der Pflegebedürftigen in Deutschland bis zum Jahr 2060 fast verdoppeln wird. Die mit dem Pflegereport 2015 beauftragten Wissenschaftler der Universität Bremen sehen dann 4,52 Millionen Menschen mit Hilfsbedarf, rund 200 000 mehr als bisherige Prognosen erwarten ließen, 176 000 von ihnen sind Männer. In früheren Vorausberechnungen sei der Anteil älterer Menschen unterschätzt worden, hieß es zur Begründung.

Auch die Anzahl der hochbetagten Pflegebedürftigen wird drastisch wachsen. 60 Prozent der pflegebedürftigen Männer und 70 Prozent der Frauen werden im Jahr 2060 bereits 85 Jahre oder älter sein. Heute liegen die entsprechenden Werte bei 30 beziehungsweise 50 Prozent. Keine Alterskohorte wachse so schnell wie die der Hochbetagten, erklärte Barmer-Vorstand Christoph Str...


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