Eine Klage jagt die nächste

Geldstrafe wegen zerritzter Kinoplakate - im Babylon schwelt der Kleinkrieg

Ein Filmvorführer des Kinos Babylon ist am Dienstag zu einer Geldstrafe wegen Sachbeschädigung verurteilt worden.

Vier Gerichtsverhandlungen innerhalb von sieben Tagen - das ist Zufall und zugleich rekordverdächtig. Es sagt zumindest einiges über das Betriebsklima im Filmtheater Babylon aus. Angeklagt und verurteilt zu einer Geldstrafe von 2100 Euro wurde gestern vor dem Amtsgericht Tiergarten der beurlaubte Filmvorführer und stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Andreas H.

Er hat, wie er dem Gericht beichtete, Filmplakate eines inzwischen verstorbenen jüdischen Sängers beschädigt. Ein antisemitischer Anschlag, mutmaßte der Babylon-Geschäftsführer Timothy Grossman und schaltete den polizeilichen Staatsschutz ein. Nachdem sich die Fälle wiederholten, dass die neu angebrachten Plakate mit dem Konterfei des Sängers zerkratzt wurden, brachten die Polizisten eine Überwachungskamera am Ort der Missetat an. Und die überführte Andreas H. als Täter. Es handele sich um eine persönliche Angelegenheit, erklärte der 41-Jährige dem Gericht. 2008 habe es eine...

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