Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Umweltbundesamt rügt hohen Flächenverbrauch

Berlin. Der Flächenverbrauch in Deutschland ist nach Angaben des Umweltbundesamtes (UBA) weiterhin zu hoch. Im Mehrjahresschnitt liege der Verbrauch derzeit bei etwa 70 Hektar pro Tag, sagte der Fachgebietsleiter für Nachhaltige Raumentwicklung beim UBA, Detlef Grimski, am Mittwoch in Berlin. Politisches Ziel sei es, den Flächenverbrauch auf 30 Hektar pro Tag zu begrenzen. »Wahrscheinlich werden wir aber nicht unter 50 Hektar kommen«, so der Experte. Die Begrenzung des Flächenverbrauchs ist Teil der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie. Bei deren Verabschiedung 2002 wurden in ganz Deutschland täglich noch 130 Hektar Boden überbaut. Insofern habe man schon einiges erreicht, sagte Grimski. Neben dem Flächenverbrauch ist auch Zustand und Qualität der nicht überbauten Böden für die Umweltexperten ein großes Thema. Mit dem im Januar gestarteten Internationalen Jahr des Bodens und einem Tag des Bodens jährlich am 5. Dezember soll in den Öffentlichkeit mehr Bewusstsein für die Wichtigkeit von guten Böden geschaffen werden. Große Probleme bereiten dabei zunehmende Bodenerosionen durch mehr Stürme und Starkregen, Bodenverdichtungen durch schwere Landwirtschaftsmaschinen und die Einträge von Schadstoffen, sagte UBA-Bodenexperte Frank Glante. epd/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln