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Schöner neuer Chemiestandort

Wolfram Adolphi fragt, wozu Erinnerungen an die DDR und die Zeit davor für heutige Linke gut sein könnten

  • Von Margrid Bircken
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Schon wieder ein Klassentreffen - und was daraus wird? Ganz so ist es nicht: Aber es geht zu Beginn um ein Klassentreffen in Leupau (gebildet aus Leuna und Schkopau). Wolfram Adolphi erzählt von einem Mann, Jakob Hartenstein, der Wochen später noch einmal hinfährt, nicht allein, und sich ärgert, dass diejenigen, die jetzt hier das Sagen haben bzw. die Flyer für die Öffentlichkeitsarbeit absegnen, mit keinem Wort an die Geschichte des »Chemieparks« erinnern - weder an die Zeit in der DDR, als Zehntausende hier arbeiteten, noch davor, als die deutschen Chemiker der I.G. Farben mit ihren Erfindungen Hitlers Endsieg garantieren sollten, wofür in Auschwitz-Monowitz ein gigantischer Betrieb hochgezogen wurde, mit Häftlingen, für Häftlinge, das erste von einem privaten Industrieunternehmen betriebene KZ.


Wolfram Adolphi: Hartenstein. Roman.
Bd.1: Der Balte vom Werk. Nora Verlag. 356 S., geb., 23,50 €.


Aber, so erfäh...



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