Bürokratie blockiert Klassenreisen

Mecklenburg-Vorpommerns SPD/CDU-Regierung lehnt Vorstoß für bessere Europa-Bildung ab

  • Von Hagen Jung
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Bei der schulischen Europabildung gibt es in Mecklenburg-Vorpommern nach Ansicht der LINKEN erheblichen Nachholbedarf. Der Bildungsminister hält die aufgezeigten Probleme für »konstruiert«.

Tomaten-Mozarella-Antipasti wie frisch vom Italiener, in britischer Manier belegte Sandwiches, ein pikanter Salat nach Rezept aus Schweden: Sichtlich stolz präsentieren die Mädchen und Jungen der Neubrandenburger Grundschule »Uns Hüsung« auf einem Foto im Internet ihr Büfett. Es ist das Ergebnis eines Projekts zu den »Europatagen«. Diese gehören zum Jahresprogramm, und mit ihnen signalisieren Schüler und Lehrer auch nach außen: Wir sind Europaschule!

Nur 28 von rund 600 Schulen in Mecklenburg-Vorpommern tragen bislang diesen Titel - nicht mehr als schon im Jahr 2009. »Das sind zu wenige«, hieß es am Donnerstag von der Linksfraktion im Schweriner Landtag. Ihre bildungspolitische Sprecherin Simone Oldenburg monierte: Die SPD/CDU-Landesregierung tue zu wenig für die Europabildung, und es sei nicht zu verstehen, warum sie zurzeit nur 30 Europaschulen im Land zulässt. Dieses Limit müsse aufgehoben werden, forderte die Abgeordnete.

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