Christian Y. Schmidt 21.11.2015 / Wochennd

Wir haben uns für Mao aufgerieben!

50 Jahre Mao-Bibel: Viele ehemalige Maoisten haben ihr Rotes Buch im Schwarzen Loch verschwinden lassen und einige Jahre aus ihren Lebensläufen getilgt.

Ja, ich hatte auch eine. Ich hatte sogar zwei. Eine deutschsprachige und eine chinesische. Die deutsche hatte ich mir im »Roten Buchlädchen« gekauft, bei meiner Schule um die Ecke. Die chinesische Ausgabe kam vom Zweitausendeins-Versand. Das Mao-Plakat, das an der Dachschräge über meinem Bett hing, hatte ich übrigens bei Karstadt erworben. Allein an diesem Umstand kann man erkennen, dass Mao und sein Buch zumindest bis Mitte der siebziger Jahre in Westdeutschland zur Popkultur gehörten.

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