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Voyeure, Ausnützer, Beschwörer

Sieben Tage, sieben Nächte: Tom Strohschneider über die Woche nach den Anschlägen von Paris - und die alten Routinen

  • Von Tom Strohschneider
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

13.11. Mehr als ein Datum. Zwei Ziffern, die zur Chiffre für einen Wendepunkt geworden sind. Es bedarf, um die Dimension von Schrecken, Konsequenzen, Verantwortung zu illustrieren, derzeit nicht viel mehr als dieses »13.11.« - so wie auf dem Titel der aktuellen Ausgabe des »Freitag«. Darunter nur der Hinweis: »Die Anschläge von Paris.«

Es ist seit jenem Freitag viel davon gesprochen worden, dass nun nichts mehr so sein könne wie zuvor. Das mag so sein, doch die Routinen des Danach sprachen eine andere Sprache. Auf die Bestürzung, die noch bis zum Samstagmorgen größer wurde mit jeder neuen Nachricht aus Paris, folgten eiligen Fußes jene, deren Schritt schon bei ähnlichen Ereignissen zuvor stets schneller wurde.

Es kamen: die Voyeure, denen auch angesichts größter Trauer kein Grund zur Zurückhaltung einfällt; die Vereinfacher, die immer schon ganz genau ...


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