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Fatales Signal

NDR, Naidoo und ESC

  • Von Jürgen Amendt
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Was die ARD bewogen hat, den Sänger Xavier Naidoo im nächsten Jahr zum Eurovision Song Contest (ESC) nach Stockholm zu schicken, wissen wir nicht. Vielleicht hat man sich beim federführenden NDR wehmütig an das »Sommermärchen« der Fußball-WM 2006 erinnert, bei dem Naidoos Lied »Dieser Weg« zur Fan-Hymne wurde, vielleicht glaubt man in Hamburg auch daran, dass ein Deutscher mit sogenanntem Migrationshintergrund als Repräsentant eines toleranten, weltoffenen Deutschlands besonders gut taugt und in Stockholm mehr als null Punkte beim Wettbewerb einfährt.

Eines ist allerdings so gut wie sicher: Jenen, die den Mannheimer vorgeschlagen haben, müssen die politisch brisanten Äußerungen Naidoos bekannt gewesen sein. Dazu reicht ein Blick in das ARD-Archiv. So hat Naidoo 2011 im ARD-Morgenmagazin behauptet, Deutschland sei noch immer ein besetztes Land und deshalb nicht frei. Dass der Soulsänger folgerichtig im vergangenen Jahr bei einer De...


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