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Im Guten wie im Bösen

Wie kamen Sie darauf, die kindliche Sexualität zum Thema eines Buches zu machen? Eines Tages fiel mir meine allererste Liebe ein. Zwischen dem siebenten und zehnten Lebensjahr war ich in einen Klassenkameraden verliebt, der auch in mich verliebt war. Damals aber, in den verklemmten 50er Jahren, spielten und sprachen Jungen und Mädchen in der Schule nicht miteinander, so dass sich unsere Liebe nur von heimlichen Blicken, heimlichen Flirts und vielen Tagträumen nährte. Als ich diese Erinnerung niederschrieb, fragte ich mich, was andere Menschen als Kinder erlebt haben mögen, und beschloss, ein Buch daraus zu machen. Es ging mir ursprünglich nicht um kindliche Sexualität, sondern um kindliches Liebesleben allgemein. Dass mir so viel Sexuelles erzählt wurde, wunderte mich zunächst sogar, obwohl ich als Anhängerin der Psychoanalyse hätte wissen müssen, dass Kinder keineswegs asexuell sind.

Die Geschichten in ihrem Buch widersprechen der Auff...


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