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Zwischen den Zeilen liegt die Musik

José Maria Sánchez-Verdú ist »Composer in Residence« der Dresdner Philharmoniker

  • Von Dietrich Bretz
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Bereits vor zehn Jahren hatte die Dresdner Philharmonie während der Festtage anlässlich der Weihe der wiedererrichteten Frauenkirche mit der Uraufführung des »Te Deum« von Siegfried Matthus einen denkwürdigen Höhepunkt gesetzt. Ein verheißungsvoller Auftakt des Aufführungsreigens gewichtiger zeitgenössischer Kompositionen in diesem Sakralbau. Ehrensache, dass das Orchester auch heuer, im Nachklang der Jubiläumstage des Gotteshauses, einem neuen Werk ein Podium bot. Und so erlebte das »Libro del frio« (Buch der Kälte) des Spaniers José Maria Sánchez-Verdú (geb. 1968), gleichsam eine Liedkantate für Countertenor, Orgel, Orchester und fünf Orchestergruppen nach Gedichten von Antonio Gamoneda, seine vielbeachtete deutsche Erstaufführung.

Mit großer Erwartung sah man dem neuen Opus entgegen, das 2008 in der Kathedrale von Léon im Nordwesten Spaniens erstmals aufgeführt worden war. Haben doch die Dresdner Philharmoniker den hier bislang...


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