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Kunstpreis der RLS

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung (RLS) verleiht am heutigen Donnerstag in Berlin ihren Kunstpreis, den »Hans und Lea Grundig-Preis 2015«. Die Auszeichnung erinnert an die antifaschistischen Dresdner KünstlerInnen Hans Grundig (1901-1958) und Lea Grundig (1906-1977). Gewürdigt werde die Auseinandersetzung mit den Themen Flucht und Migration auf künstlerischem, kunsthistorischem und kunstvermittelndem Gebiet, teilte die Stiftung mit.

Für den mit insgesamt 10 000 Euro dotierten Preis wurden die Video- und Performancekünstlerin Olga Jitlina aus St. Petersburg, die Kuratorin Lith Bahlmann, der Journalist Matthias Reichelt aus Berlin sowie ein Forschungsprojekt der Bauhaus-Universität Weimar unter Leitung der Architekturtheoretikerin Ines Weizman ausgewählt. Olga Jitlina erhält die Auszeichnung in der Kategorie Künstlerische Arbeiten u.a. für die Videoperformances »From the 90-ies to Richmond« über die Heimatlosigkeit russischer Migranten in Nordamerika. Lith Bahlmann und Matthias Reichelt erhalten den Preis in der Kategorie Kunstgeschichte für ihre Arbeit »Sogar der Tod hat Angst vor Auschwitz« über die Künstlerin Ceija Stojka (1933-2013). Das Projekt der Bauhaus-Universität Weimar wird für seine Studien zu deutsch-jüdischen Exilarchitekten prämiert. nd

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