Ein unzuverlässiger Strom

Zwischen Hochwasser und leerem Flussbett: An der Elbe häufen sich die Extreme

  • Von Hendrik Lasch, Dresden
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Im Juni 2013 gab es an der Elbe ein Hochwasser, in den Jahren danach konnte wegen Wassermangels oft kein Schiff fahren. Mit dem Klimawandel häufen sich derlei Extreme.

»Wenn du mich siehst, dann weine«: Diese Aufforderung ist in einen Basaltblock gemeißelt, der am Grund der Elbe im nordtschechischen Děčín liegt. Es ist der imposanteste der »Hungersteine«, die bei extremem Niedrigwasser sichtbar werden und quasi das Gegenstück zu den Hochwassermarken an Häusern und Brücken darstellen. Zu Trauer bot ihr Auftauchen einst Anlass, weil Wassermangel im Fluss nicht selten zu Missernten und Hungersnöten an den Ufern führte. Die Anwohner der Elbe haben stets mit solchen Wetterkapriolen leben müssen: In einem Hungerstein, der in diesem Juni in Oberposta (Sächsische Schweiz) auftauchte, blieben Jahresmarken für 1728 und 2003 knapp von Wasser bedeckt.

Dennoch wird 2015 zu den Jahren gehören, die an der Elbe in unschöner Erinnerung bleiben. Während im trocken liegenden Flussbett gegenüber der Dresdner Altstadt die Vegetation üppig gedieh, mussten die Schiffe der Sächsischen Dampfschifffahrt erst Ballast abwe...

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