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Dschihad raus aus den Köpfen

Mit einem Deradikalisierungsprogramm sollen Islamisten zum Ausstieg bewogen werden

  • Von Martin Kröger
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Islamistische Rückkehrer aus Syrien lassen die Berliner Sicherheitsbehörden von Coaches einer Nichtregierungsorganisation betreuen. Die Opposition ist von dem Konzept nicht in Gänze überzeugt.

Vermeintliches Heldentum, Ehre und Abenteuer. Der Aufruf zum Dschihad bietet für viele Jugendliche offenbar eine Verheißung angesichts der Perspektivlosigkeit hierzulande. Es ist derzeit die mit Abstand dynamischste Jugendbewegung - und wohl auch eine der Gefährlichsten. Rund 670 Salafisten, das heißt Anhänger einer ultrakonservativen Strömung im sunnitischen Islam, gibt es in Berlin. Etwa 350 von ihnen gelten als gewaltorientiert. Damit hat sich die Szene in der Hauptstadt seit 2012 rein zahlenmäßig verdreifacht. Die tatsächliche Zahl liegt wegen der Dunkelziffer wahrscheinlich höher. Auf seinem »Berliner Forum für Sicherheit und Gesellschaft« will der Berliner Verfassungsschutz an diesem Dienstag das Thema »Herausforderung Salafismus. Radikalisierung und Deradikalisierung« aufgreifen.

Im Zentrum der Veranstaltung des Nachrichtendienstes steht das Konzept der sogenannten Deradikalisierung. Seit April dieses Jahres ist die Nichtre...


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