»Wir müssen an unserer politischen Klarheit arbeiten«

Vor dem ersten Kasseler Friedensratschlag ohne den langjährigen Sprecher Peter Strutynski: Ein Gespräch über die Zukunft der Friedensbewegung

  • Von Michael Schulze von Glaßer
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Viele Jahre lang hielt Peter Strutynski die Einführungsrede beim Friedensratschlag. Davon musste er aus gesundheitlichen Gründen schon im letzten Jahr absehen. Wie wird der Friedensratschlag am Wochenende ganz ohne ihn aussehen?
Keine Frage, Peter fehlt uns sehr – sowohl wegen seiner sehr guten organisatorischen Arbeit als auch wegen seiner scharfen politischen Analysen. Er hat uns und den Besuchern des Friedensratschlags viel Orientierung gegeben. Dennoch ist der Tod Peters kein Ende einer Ära. Wir wollen vielmehr die Ära, die er begonnen hat, fortsetzen. Wir werden uns weiter auf die Stärken unseres Teils der Friedensbewegung konzentrieren, also Analysen sicherheitspolitischer Entwicklungen liefern und dies mit aktionsorientierten Diskussionen paaren. Dabei ist uns auch die Zusammenarbeit mit Gewerkschaften und antifaschistischen Organisationen wichtig.

Die Friedensbewegung weltweit ist aktuell nicht in bester Verfassung: Die S...


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