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Defizitärer Sender

Mitteldeutscher Rundfunk

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Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) rechnet im kommenden Jahr mit einem Haushaltsdefizit in Höhe von knapp 49 Millionen Euro. Der Sender teilte mit, das Defizit werde durch Gewinnrücklagen gedeckt. Der Wirtschaftsplan für das kommende Jahr weist ein Minus von 23,9 Millionen Euro aus. Dieser Wert müsse allerdings um Mehreinnahmen aus Rundfunkbeiträgen korrigiert werden, die nicht verwendet werden dürften und in eine Rücklage eingestellt werden müssten, teilte der MDR mit. Diese Beiträge haben 2016 voraussichtlich ein Volumen von 24,9 Millionen Euro, so dass sich ein geplantes Haushaltsdefizit von 48,8 Millionen Euro ergibt.

Insgesamt werden im Wirtschaftsjahr 2016 Gesamterträge von 743 Millionen Euro erwartet, denen geplante Gesamtaufwendungen von 766,9 Millionen Euro gegenüberstehen. Höhere Kosten entstehen nach Angaben der Rundfunkanstalt bei den Gemeinschaftssendungen und Gemeinschaftsaufgaben innerhalb der ARD. Der MDR verwies auf sportliche Großereignisse wie die Olympischen Spiele und die Fußball-Europameisterschaft im kommenden Jahr.

Der MDR-Rundfunkrat stimmte außerdem der Berufung von Boris Lochthofen zum neuen Direktor des MDR-Landesfunkhauses Thüringen zu. Der Geschäftsführer des Unternehmens Privater Sächsischer Rundfunk (PSR), der auch der Geschäftsleitung der Radioholding Regiocast angehört, übernehme das neue Amt am 1. Februar, teilte der MDR-Rundfunkrat mit. Die Neubesetzung war notwendig geworden, weil der bisherige Funkhauschef Werner Dieste Mitte Oktober aus gesundheitlichen Gründen zurücktrat. epd/nd

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