Werbung

Der Zug ist noch nicht abgefahren

Andreas Fritsche fordert den Erhalt des Bahnwerks in Eberswalde

  • Von Andreas Fritsche
  • Lesedauer: 1 Min.

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Die Wurzel beinahe allen Übels auf der Schiene in Deutschland ist die Bahnprivatisierung von 1994. Dafür ist die Bundespolitik verantwortlich. Doch der Vorstand der Deutschen Bahn AG hat den rücksichtslosen Weg zu einem Börsengang des Verkehrsunternehmens jahrelang mitgetragen und vorangetrieben - bis das Vorhaben 2013 abgesagt wurde. Er trägt also eine Mitschuld daran, dass die Verhältnisse jetzt so sind, wie sie sind.

Konkurrenzdenken und Profitgier sind ganz natürlich. Der irrsinnigen Logik des Marktes werden auch die rund 360 Beschäftigten des Bahnausbesserungswerks in Eberswalde unterworfen. Darüber darf sich niemand wundern. Die Werksschließung ist dann ein ganz natürlicher, ein zwangsläufiger Vorgang.

Den 360 Mitarbeitern und ihren Familien hilft es nun allerdings wenig, auf diese Zusammenhänge zu verweisen und vergeblich die Rückkehr zur alten Bundesbahn zu fordern. Sie benötigen eine kurzfristige, eine in wenigen Wochen machbare Lösung. Also: Die Deutsche Bahn muss verkaufen oder das Werk selbst auslasten. Der Eigentümer, der Bund, muss das Unternehmen notfalls dazu zwingen. Mittel und Wege gibt es, und moralisch ist der Bund dazu verpflichtet.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!